Was mir wichtig ist

Steve Kanitz
Bild: ronny-list-photography-6

Aktuell führe ich den Bereich Markt & Integration des Jobcenters Stendal. Ich verfüge über mehr als 28 Jahre Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung und im Management von Projekten und Veränderungsprozessen. In den Jahren 2004 und 2005 habe ich in der Zentrale der Bundesagentur
am Projekt „Kundenzentrum der Zukunft“ mitgearbeitet und bei der Umgestaltung der BA zu einem modernen Dienstleister für ihre Kund*innen geholfen. Seitdem bin ich als Führungskraft in der BA in unterschiedlichen Positionen tätig.

 

Als Mitwirkender am Projekt „In Führung gehen“, für welches die BA den Deutschen Ausbildungspreis erhalten hat, habe ich Führungskräfte verschiedener Ebenen als Dozent und Trainer ausgebildet und bin als Mentor für junge Führende tätig. Ich verfüge über eine ausgeprägte Führungskompetenz und hohe Expertise in Arbeitsmarktfragen.
Um noch stärker die Perspektive der Nutzer*innen in Veränderungsprozessen einzubinden habe ich bei hr-pepper in Berlin eine Zertifizierung als Design Thinker absolviert.

Im Jobcenter Stendal habe ich ein Design Thinking Lab installiert, wo mit agilen und kreativen Methoden Ideen entwickelt werden und deren Implementierung in der Praxis gefördert wird.

Ehrenamtlich bin ich seit über 25 Jahren Vorsitzender des Ortsvereins Kalbe der Arbeiterwohlfahrt tätig und als Stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes Altmark. In dieser Funktion übe ich auch die Tätigkeit als Gesellschafter der AWO Sozialdienst gGmbH aus. Engagement in sozialen Fragen ist mir besonders wichtig.

Meine Kernthemen:

Den sozialen Zusammenhalt stärken – Bürger*innen sollen maximal mitbestimmen (Bürgerräte
installieren, die Perspektive der Bürger*innen in die Entscheidungsprozesse einbinden)

Eine bürgernahe Verwaltung – effizient und an den Bedürfnissen der Bürger*innen orientiert mit
maximal transparenten Abläufen – digital, wo immer das geht und von den Bürger*innen gewollt ist.
Als Beispiel kann uns die Stadt Tangerhütte dienen, wo der Bürgermeister Andreas Brohm ein
digitales Rathaus installiert hat. Ich bin mit ihm und dem ausführenden Unternehmen vernetzt.

Als Region wachsen an den Möglichkeiten – Modelle entwickeln für ein gutes öffentliches
Gesundheitswesen, klimafreundlichen ÖPNV in der Fläche, Bildungsmöglichkeiten schaffen und
erhalten, auf die Veränderungen am Arbeitsmarkt vorbereitet sein, starke Vernetzung mit dem
Nachbarlandkreis Stendal und der Hochschule MD-SDL. Ich arbeite als aktives Mitglied in beiden
Beiräten der Hochschule (Wirtschafts- und Sozialbeirat) seit vielen Jahren mit und habe ganz aktuell
im Kernteam zur Neuausrichtung des Hochschulbeirates mitgewirkt.

Ich bin mit vielen Akteur*innen in der Altmark gut vernetzt und möchte diese Netzwerkkompetenz
im Sinne des Landkreises einbringen. Gemeinsam würde ich gern ein Ziel ausgeben, das uns vom
Platz 401 (dem letzten in diesem Ranking) im Zukunftsatlas der deutschen Regionen nach vorn bringt.
Das geht nur mit den politisch progressiven Kräften im Altmarkkreis.

Ich verstehe mich selbst nicht in erster Linie als Politiker. Die Richtlinienkompetenz hat der Kreistag
als das gewählte Gremium. Dem folgend werde ich auch keine politischen Versprechen abgeben, die
ein Landrat mangels der dazu erforderlichen Befugnisse gar nicht erfüllen kann. Was ich allerdings
machen werde: Ich werde Impulse setzen und dazu den Dialog mit den veränderungsbereiten
Kräften im Kreistag suchen. In der Verwaltung werden wir mit kreativen Methoden Ideen entwickeln
und diese zur Abstimmung bringen. Die erforderlichen Denkräume werden wir schaffen und damit
Vorbilder abgeben für zukunftsfähige neue Arbeitsweisen und so eine Sogwirkung für die
Kreativwirtschaft entwickeln. Der Altmarkkreis bietet hier deutliche Stärken und kann seine
Attraktivität dahingehend noch gut entwickeln.

Ich bin niemand, der von Vornherein Nein sagt. Ich bin dafür, vieles auszuprobieren. Dafür braucht es
eine gute Fehlerkultur, in der Menschen sich entfalten und nicht aus Angst vor Fehlern und
möglichen Folgen lieber nichts Neues versuchen. Dazu gehört es, zuzuhören und ansprechbar zu sein.
Auch dafür müssen die erforderlichen Angebote geschaffen werden.

 

Mein Angebot dafür sind die 5K – fünf gute Gründe, mich zu wählen und zu unterstützen:

Kreativ sein
Kompetent führen
Kommunen entlasten
Kinder und Familien stärken
Konsequent Bürger*innen beteiligen

 

Kreativ

sein heißt für mich, den Altmarkkreis nicht nur zu verwalten, sondern mit agilen Methoden
zukunftsfähig zu machen. Wir müssen die Pfade alter Bürokratie verlassen und ein Landratsamt für
die Bürger*innen entwickeln. Dazu gehören digitale Angebote, straffe Verfahren, kurze Wartezeiten,
schnelle Prozesse und eine reaktionsfähige Verwaltung. Beste Bedingungen für Unternehmen sollen
ein Standortfaktor für den Altmarkkreis werden.

Kompetent

führen liegt mir im Blut. Als zertifizierter Trainer für Führungskräfte (Kienbaum
Management /TU Berlin und BA) und Mentor für junge Führungskräfte verfüge ich über viel
Erfahrung in diesem Bereich. In guter Führung steckt eine Menge Potenzial und dies möchte ich im
Landratsamt entfalten. Das Landratsamt soll ein verlässlicher Partner und exzellent arbeitender
Partner für Bürger*innen und Unternehmen ebenso sein, wie für Sozialpartner und Institutionen des
Gemeinwesens.

Kommunen

entlasten meint nicht in erster Linie finanziell. Hier sind die Möglichkeiten ohnehin für
den Landrat selbst sehr eingeschränkt. Es ist möglich, die Kommunen an vielen anderen Stellen zu
entlasten – zum Beispiel von administrativen Aufgaben. Nicht jede Kommune verfügt über die
personellen Ressourcen, sich im Dschungel der Fördermöglichkeiten zurecht zu finden oder deren
Beantragung zu bewältigen. Hier kann der Landkreis eine Expertise durch gute Personalentwicklung
aufbauen und diese den Kommunen zur Verfügung stellen. Ebenso kann die Vernetzung der
Kommunen untereinander verbessert werden und Redundanzen zu vermeiden. Was eine Kommune
schon gut geregelt hat kann beispielgebend für andere sein. Hier kann der Landkreis als Mittler tätig
werden und entsprechende agile Formate dazu einrichten.

Kinder und Familien stärken

– das ist für unseren Landkreis existenziell. Wir werden nur attraktiv für
die Menschen sein und bleiben, wenn Familien beste Bedingungen vorfinden. Hier geht es nicht nur
um Haltefaktoren für die Bürger*innen des Altmarkkreises, sondern auch darum, für andere
Menschen attraktiv zu sein, die auf der Suche nach einer guten Heimat für sich und ihre Familie sind.
Zu diesen Bedingungen gehören Bildungsgerechtigkeit, möglichst kurze Schulwege, digitale Bildung,
ausgewiesene Bauflächen, Bildungsketten von der KiTa bis zum Berufsabschluss, ein
flächendeckendes Gesundheitssystem, gute Pflegeinfrastruktur und funktionierende soziale
Unterstützung.

Konsequent Bürger*innen

beteiligen bedeutet für mich, Betroffene zu Beteiligten zu machen. Viele
Entscheidungen der Verwaltung könnten mit fachlicher Expertise derjenigen, die von ihnen betroffen
sein werden, auch eher deren Bedürfnisse berücksichtigen. Ich möchte gern in sogenannten
Gesprächsringen Menschen zusammenbringen, die gleiche fachlich-inhaltliche Ziele verfolgen
(Händler, Unternehmen, Sozialpartner usw.). Zusammen erreicht man immer mehr als allein. Auch
im Altmarkkreis Salzwedel müssen wir immer wieder viel für die Demokratie tun. Das beginnt bei
unseren jüngsten Bürger*innen. Deshalb strebe ich die Installation eines Kinder- und
Jugendparlaments auf Kreisebene an um zu erfahren, was die Generation der Zukunft bewegt und ihr
die Gelegenheit zu geben, ihren Anliegen Gehör zu verschaffen.